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Ausstellungen (Änderungen vorbehalten)

Berlin  l  Essen  l  Dornbirn  l  Luzern  l  Wien  l  Konzeption

  

Essen
12. bis  29. August 2010

Zeche Zollverein
Schacht XII, Halle 2 (Schalterhalle)
Gelsenkirchener Straße 181
D 45309 Essen

Eröffnung am 11. August 2010, 18.30 Uhr

Es sprechen:
René Grohnert,
Leiter des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang
Götz Gramlich
Mitglied im Vorstand des 100 Beste Plakate e. V.


in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Plakat Museum
im Museum Folkwang
und mit Unterstützung des Ruhrmuseums, Essen






Einladung als PDF – bitte auf die Abbildung rechts oben klicken  Gestaltung © Zeughaus

Bilder von der Eröffnung und Ausstellung (10) – bitte auf die untere Abbildung klicken
Fotos: Brita Jaichner, Ausstellungsteam der HfG Offenbach am Main



 

Berlin
25. Juni bis 25. Juli 2010, Eröffnung,  24. Juni 2010, 19 Uhr

Staatliche Museen zu Berlin – Kulturforum Potsdamer Platz, Foyer
Matthäikirchplatz
D 10785 Berlin

Finissage mit Preisverleihung »365 Orte im Land der Ideen«
am 25. Juli 2010, 12 Uhr, dazu Info von Land der Ideen

in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek-Staatliche Museen
zu Berlin

Bildstrecken: Finissage, Großflächen-
plakate, Ausstellung und Eröffnung

oben: Finissage zur Preisverleihung »365 Orte im Land der Ideen« (7), unten:
li.: Großflächen-Plakatierung im Berliner Stadtgebiet (6), mi.: Ausstellung im Kulturforum (13), re: Eröffnung am 24.6.2010 (10)
für größere Darstellung und weitere Bilder mit Details: bitte auf die Abbildungen klicken

Eröffnung der Ausstellung 100 beste Plakate 09

Mit Interview-Sequenzen von René Grohnert (Juror 100 beste Plakate 09, Leiter des Deutschen Plakat Museums Essen im Museum Folkwang), Barbara Wildung (Team Ausstellungsgestaltung der HfG Offenbach am Main), Niklaus Troxler (Gründungs-Präsident 100 Beste Plakate e. V. ab 2001), Henning Wagenbreth (Präsident 100 Beste Plakate e. V. 2007 – 2010) und Susanne Ellerhold (Geschäftsführung 100 Beste Plakate e. V.).

Film von Robert Stephan
( www.filmmann.de ) im Auftrag von 100 Beste Plakate e. V. © 2010

  

weitere Ausstellung der 100 besten Plakate 09 ›on tour‹:

Dornbirn
6. bis 30. Oktober 2010

CAMPUS Dornbirn
Schützenstraße 1
A 6850 Dornbirn

in Zusammenarbeit mit PRISMA Holding AG, designforum VORARLBERG



Luzern
5. bis 14. November 2010
im Rahmen von »Weltformat 10 – Plakatfestival Luzern«

in Zusammenarbeit mit Posters Lucerne


Wien
24. November 2010 bis 9. Januar 2011

MAK-Ausstellungshalle
Stubenring 5
A 1010 Wien

in Zusammenarbeit mit dem Museum für angewandte Kunst Wien
Information des MAK hier

 

Ausstellungskonzept: Plakatraum

Eine Projektgruppe der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main entwickelt in diesem Jahr das Konzept und das Ausstellungssystem zum Wettbewerb »100 beste Plakate«. Unter Leitung von Prof. Peter Eckart, Dekan des Fachbereichs für Produktgestaltung an der HfG, erarbeiteten die Studenten Jakob Gresch, Brita Jaichner, Hanna Kruse, Marc-Samuel Ulm und Barbara Wildung einen Entwurf, der zwei Ebenen vorsieht: die konstruktive Ebene der Aufsteller und die emotionale Ebene einer erlebnisorientierten Inszenierung.

Im Juli 2010 wurde das Konzept von Brita Jaichner, Marc-Samuel Ulm, Barbara Wildung, Jakob Gresch und Hanna Kruse mit dem Dr. Marschner HfG Rundgangpreis 2010 ausgezeichnet, Info der HfG  hier

Entwürfe zur Ausstellungsgestaltung  © Team der HfG

Information der HfG hier


1. Die konstruktive Ebene

Die Aufsteller thematisieren den industriellen Hintergrund des Plakates, seines Materials Papier und seiner Herstellungsverfahren. Die Fertigung der Aufsteller folgt dementsprechend diesen Prinzipien. Aus einer flachen Pappe wird maschinell eine Form gestanzt, die durch Faltung zum stabilen prismenartigen Volumen montiert wird.
Die so entstehenden Raumkörper können einzeln oder in Gruppen gestellt werden, durch Stapelung entstehen hohe Elemente, und da sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, kann mit nur einem Grundelement eine abwechslungsreiche Ausstellung aufgebaut werden. Die Prismen gliedern rhythmisch den Raum und stehen in einem interessanten Kontrast zu bekannten Aufstellern.
Die Flächen sind so groß, dass sie problemlos verschiedene Plakatgrößen aufnehmen und je nach Art der Aufstellung entstehen verschiedene Flächenformen und -größen. Die Flächen bieten einen großen weißen Hintergrund, er ist ruhig und neutral ist, befreit von störenden visuellen Reizen aus der Umgebung.

2. Die emotionale Ebene

Die zweite, emotionale Ebene thematisiert die Stadt als natürlichen Lebensraum des Plakates. Diese Idee dramatisiert die ungeheure Leistung, die ein Plakat erbringen muss: Es muss sich gegen eine Flut von Informationen durchsetzen.
Die Atmosphäre einer Stadt entsteht mit verschiedenen Projektionen und einer dynamischen Geräuschkulisse. Während an freien Flächen in den Ausstellungsräumen verschiedene Städte über typische Wahrzeichen erkennbar werden (Wahrzeichen aus den Städten, in denen die Ausstellung zu sehen sein wird), wird die Stadt über Geräusche von Autos, Müllwagen, Menschenmengen etc. erlebbar, so dass der eigentliche Ausstellungsraum, das Museum in den Hintergrund tritt.
Eine weitere Idee besteht darin, den Besucher aktiv in die Ausstellungsgestaltung einzubinden. Die Silhouetten sind als Puzzle konzipiert: Einzelne Teile wie Hochhäuser, Fernsehtürme, Bäume, Straßenlaternen etc. werden auf einen Projektionstisch gelegt und immer wieder zu neuen Silhouetten angeordnet. Die Teile sind aus transparenter Folie geschnitten, so dass sich interessante Überlagerung ergeben.
Ziel dieser Inszenierung ist es, ein ganzheitliches Erlebnis zu vermitteln, dass das Plakat nicht als museales Ereignis darstellt, sondern als unverzichtbaren Teil der Stadt. Die Stadt ist einer unserer zentralen Lebensräume - und sie ist der zentrale Lebensraum des Plakates. Die Stadt ist der Plakatraum.

 

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